ÿþ<html> <head><title>FolkWorld Artikel: Stepptanz</title></head> <body bgcolor="#FFF2E6" link="#DC143C" alink="#FF3300" vlink="#4B0082"> <p><font size=4 color="4169e1"><font FACE="Maiandra GD">FolkWorld</font> Ausgabe 41 03/2010; Festival-Ankündigung / Artikel aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie </font> </p><br> <table align="left" bgcolor="#ffebcd" cellpadding=5 border=5 bordercolor="#FFF2E6"> <tr><td> <p><center><img src="../p/nefr.jpg" width=230 height=256 border=0 alt="New England Fiddler's Repertoire"> <p><b> <font size=+2> TFF.Rudolstadt<br> 2. 4. Juli 2010</font><br><br> <a HREF="http://www.tff-rudolstadt.de/">www.tff-rudolstadt.de</A> <br><br><a HREF="../../40/e/rudol.html">TFF.Rudolstadt 2009</A> <br><a HREF="../../37/d/rudol.html">TFF.Rudolstadt 2008</A> <br><a HREF="../../34/d/rudol.html">TFF.Rudolstadt 91-07</A></b> <p><a HREF="trompete.html"><b>Magisches Instrument: Trompete</b></A> </center> </td></tr></table> <img src="../../29/p/venn1.jpg" height=138 width=184 alt="Venner Folkfrühling 2004, www.folkfruehling.de, www.venne.de" align=right hspace=10 > <center> <p><b><font color="#ff0000" size="5">TFF.Tanz des Jahres</font><br> <font color="#008000" size="7">Stepptanz</font> </b></p> </center> <p><font size=4> <i>Zur Einstimmung auf den Tanz des Jahres - Stepptanz - beim TFF.Rudolstadt 2010:</i> Der Stepptanz wurde im 19. Jahrhundert in den USA entwickelt. Mit je zwei Metallplatten, vorne und hinten an den Schuhen angebracht, werden beim Tanzen rhythmische Klänge erzeugt. Der Tänzer wird somit zum Percussions-Musiker. </font></p> <p><center><h1>Stepptanz</h1></center> <p>Der <b>Stepptanz</b> wurde im 19. Jahrhundert in den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vereinigte_Staaten" title="Vereinigte Staaten">USA</a> entwickelt und ist heute überall auf der Welt bekannt. Mit je zwei Metallplatten, die haltbarer sind als die zunächst benutzten Holzsohlen, vorne und hinten an den Schuhen angebracht, werden beim Tanzen rhythmische Klänge erzeugt, die zum optischen Eindruck und zur Musik passen. Der Tänzer wird somit zum <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Perkussion_(Musik)" title="Perkussion (Musik)">Percussions-Musiker</a>. Der englische Ausdruck dafür ist lautmalerisch <i>Tap dance</i> und der französische <i>Claquettes</i>.</p> <p>Der Spanische <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flamenco" title="Flamenco">Flamenco</a> könnte den Stepptanz beeinflusst haben. Dabei werden die Spitzen der Schuhe genagelt, damit sie beim Tanzen einen gut hörbaren Ton erzeugen.</p> <h2><span class="mw-headline" id="Geschichte">Geschichte</span></h2> <p><table align="right" width=300 cellpadding=5 border=5 bgcolor="#ffebcd" bordercolor="#FFF2E6"><tr><td valign=top> <table> <tr> <th>Schritte</th> </tr> <tr> <td><font size=-1> <ul> <li><b>step:</b> Belasteter Schritt auf die Metallplatte des Fußballen</li> <li><b>stamp:</b> Belasteter Schritt mit dem ganzen Fuß, kraftvoller Schlag</li> <li><b>stomp:</b> Unbelasteter Schritt mit dem ganzen Fuß, kraftvoller Schlag</li> <li><b>toe:</b> Auftippen mit der Fußspitze</li> <li><b>heel:</b> Ton mit der Ferse erzeugen, während der Ballen belastet bleibt</li> <li><b>ball</b> oder <b>tap:</b> Unbelasteter Schlag mit der Metallplatte des Fußballens auf dem Boden</li> <li><b>hop:</b> Sprung auf einem Bein</li> <li><b>leap:</b> Sprung von einem Bein auf das andere</li> <li><b>brush:</b> Unbelasteten Fuß über den Boden "schleifen" und dabei einen kurzen sauberen Ton erzeugen, nach vorne oder nach hinten, wird auch zur Seite ausgeführt</li> <li><b>shuffle:</b> Doppelton, unbelasteten Vorfuß vor und zurück über den Boden "schleifen" (= <i>brush</i> vor und zurück)</li> <li><b>flap:</b> Doppelton aus dem fallenden Knie heraus ausgeführt, der lockere Fuß trifft mit dem Ballen auf den Boden, federt kurz zurück während der <i>step</i> die Bewegung abschließt</li> <li><b>ball change:</b> Doppelton aus einem unbelasteten und einem belasteten "step", wirkt ein wenig wie hinken wenn mehrfach langsam hintereinander ausgeführt.</li> <li><b>scuff:</b> Ferse nach vorne über den Boden schleifen, ergibt einen Schlag</li> <li><b>dig:</b> Ein Schlag, <i>heel</i>, kräftig, nach vorne</li> <li><b>pull back:</b> Zwei Schläge, der erste wird beim Zurückziehen des lockeren Fußes mit dem vorderen Eisen, auf dem man kurz zuvor noch stand, erzeugt, der zweite durch die Landung auf dem gleichen Eisen.</li> </ul> </font></td> </tr> <tr> <th>Schrittkombinationen</th> </tr> <tr> <td><font size=-1> <ul> <li><b>cramp roll:</b> Schrittkombination aus <i>ball</i> und <i>heel</i> mit vier Schlägen, der erste Schlag kann als <i>flap</i> (ergibt fünf Schläge) ausgeführt werden oder als <i>shuffle step</i> (ergibt sechs Schläge).</li> <li><b>time step (single):</b> <i>shuffle hop step flap step</i></li> <li><b>time step (double):</b> <i>shuffle hop flap flap step</i></li> <li><b>time step (triple):</b> <i>shuffle hop shuffle step flap step</i></li> <li><b>maxi ford:</b> <i>step shuffle leap toe</i></li> <li><b>shim sham:</b> <i>shuffle step shuffle step shuffle ball change shuffle step</i></li> </ul> </font></td> </tr> </table> </td></tr></table> Stepptanz geht auf die 1830er Jahre zurück. Er entstand im New Yorker Stadtteil <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Five_Points" title="Five Points">Five Points</a>, wo verschiedene ethnische Gruppen zusammenkamen und Wettbewerbe veranstalteten, um ihre besten Bewegungen vorzustellen. Es kam so zu einer Fusion von afrikanischem Shuffle oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gummistiefel-Tanz" title="Gummistiefel-Tanz">Gummistiefel-Tanz</a> und irischem, schottischem und englischem <i>Step dance</i>. Am einflussreichsten war der irische <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jig" title="Jig">Jig</a>. So entwickelte sich ein neuer amerikanischer Stil.</p> <p>Der Stepptanz erlebte eine Blütezeit zwischen 1900 und 1955. Damals war Stepp der Hauptstil in den Shows am <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Broadway_(Manhattan)" title="Broadway (Manhattan)">Broadway</a> und im amerikanischen Varieté-Theater (Vaudeville). Auch die zu dieser Zeit sehr populären <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Big_Band" title="Big Band">Big Bands</a> engagierten oft Stepptänzer. Eine Zeit lang gab es auf den meisten amerikanischen Straßen Amateur-Stepper zu sehen und hören. Stepptanz war zu dieser Zeit quasi identisch mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jazz_Dance" title="Jazz Dance">Jazztanz</a>, da Jazz die Musik war, zu der gesteppt wurde.</p> <p>In den 1930er bis 1950er Jahren wechselten die besten Stepptänzer zu Film und Fernsehen.</p> <p>Nach Deutschland kam der Stepp durch Egon Bier, welcher mit Fred Astaire steppen lernte. Er unterrichtete den Stepptanz als erster in seiner Tanzschule.</p> <p>In den 1950er Jahren änderte sich der Tanzstil in der Unterhaltungsindustrie. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rock_%E2%80%99n%E2%80%99_Roll" title="Rock  n Roll">Rock 'n' Roll</a> und ein neuer Jazztanz-Stil entwickelten sich. Jazztanz und Stepptanz entwickelten sich von da an parallel als eigene Stile weiter.</p> <h2><span class="mw-headline" id="Ber.C3.BChmte_Steppt.C3.A4nzer">Berühmte Stepptänzer</span></h2> <ul> <li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fred_Astaire" title="Fred Astaire">Fred Astaire</a> (in einigen Filmen zusammen mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ginger_Rogers" title="Ginger Rogers">Ginger Rogers</a>)</li> <li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sammy_Davis_junior" title="Sammy Davis junior" class="mw-redirect">Sammy Davis Jr.</a></li> <li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vera-Ellen" title="Vera-Ellen">Vera-Ellen</a> (zum Beispiel im Film  On The Town zusammen mit Gene Kelly)</li> <li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Flatley" title="Michael Flatley">Michael Flatley</a>: bekannt geworden vor allem durch seine Tanzshows mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Riverdance" title="Riverdance">Riverdance</a>,<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lord_of_the_Dance" title="Lord of the Dance">Lord of the Dance</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Feet_of_Flames" title="Feet of Flames">Feet of Flames</a></li> <li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Savion_Glover" title="Savion Glover">Savion Glover</a></li> <li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gregory_Hines" title="Gregory Hines">Gregory Hines</a> (unter anderem Darsteller im amerikanischen Spielfilm  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tap_Dance" title="Tap Dance">Tap Dance</a> 1989)</li> <li>Master Juba</li> <li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ruby_Keeler" title="Ruby Keeler">Ruby Keeler</a></li> <li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gene_Kelly" title="Gene Kelly">Gene Kelly</a></li> <li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ann_Miller" title="Ann Miller">Ann Miller</a></li> <li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Nicholas_Brothers" title="The Nicholas Brothers" class="mw-redirect">The Nicholas Brothers</a></li> <li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Donald_O%E2%80%99Connor" title="Donald O Connor">Donald O Connor</a> (zusammen mit Gene Kelly einige der berühmtesten Steppszenen in  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Singin%E2%80%99_in_the_Rain" title="Singin in the Rain">Singin in the Rain</a> )</li> <li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eleanor_Powell" title="Eleanor Powell">Eleanor Powell</a></li> <li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bill_Robinson" title="Bill Robinson">Bill Robinson</a>: bekannt auch als Bill  Bojangles Robinson, der Vater des modernen Stepptanzes, unter andere auch mit der kleinen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Shirley_Temple" title="Shirley Temple">Shirley Temple</a></li> <li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ginger_Rogers" title="Ginger Rogers">Ginger Rogers</a></li> </ul> <p><center><h1>Irish Dance</h1></center> <p><b>Irish Dance</b> beinhaltet verschiedene Volkstänze, die allein, in Paaren oder in Gruppen getanzt werden können. Hinzu kommen in neuerer Zeit irische Tanzshows wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Riverdance_%E2%80%93_The_Show" title="Riverdance  The Show">Riverdance</a>. Zu den traditionellen Tanzformen zählen zum Beispiel der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Set_Dance" title="Set Dance">Set Dance</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/C%C3%A9il%C3%AD_(Tanz)" title="Céilí (Tanz)" class="mw-redirect">Céilí</a> sowie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sean_n%C3%B3s_dance" title="Sean nós dance">Sean nós dance</a>, der traditionelle Stepttanz aus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Connemara" title="Connemara">Connemara</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Munster_(Irland)" title="Munster (Irland)">Munster</a>.</p> <h2><span class="mw-headline" id="Geschichte">Geschichte</span></h2> <p><img src="../../30/p/vent1.jpg" width="178" height="284" vspace="10" hspace="10" alt="Le Vent du Nord, photo by The Mollis" align=left> Wahrscheinlich sollte die geschichtliche Einführung bei den Völkern der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kelten" title="Kelten">Kelten</a> beginnen. Es gibt nur vage Berichte über den Ursprung des Irish Dance, doch einige Belege sprechen dafür, dass zu ihren ersten Ausführenden die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Druide" title="Druide">Druiden</a> gehörten, die in religiösen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ritual" title="Ritual">Ritualen</a> tanzten. Spuren ihrer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reigen_(Tanz)" title="Reigen (Tanz)">Kreistänze</a> überlebten in den heutigen Rund- oder Ringtänzen. Es gilt als sicher, dass ein Aspekt des keltischen Soziallebens Musik und Tanz war.</p> <p>Die Geschichte zeichnet eine Vielfalt von Tänzen, getanzt von Iren, Mitte des 15. Jahrhunderts auf. Drei Haupttänze werden oft erwähnt:  Rince fada oder  Fading , bei dem zwei Reihen von Partnern sich gegenüber stehen,  The Irish Hey , wahrscheinlich ein Rund- oder Figurentanz, und  The Trenchmores , der als ein großer  Freiform -<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Country_Dance" title="Country Dance" class="mw-redirect">Country Dance</a> beschrieben wird.</p> <p>Während der Mitte des 16. Jahrhunderts wurden Tänze in den Hallen der neu erbauten Schlösser aufgeführt. Einige dieser Tänze wurden von den englischen Invasoren des Jahrhunderts angenommen und an den Hof Königin <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elizabeth_I._(England)" title="Elizabeth I. (England)" class="mw-redirect">Elisabeth I.</a> gebracht.</p> <p>Großen Einfluss auf den irischen Tanz und die irische Kultur hatte das Erscheinen der  Dance Masters um 1750. Diese waren wandernde Tanzlehrer, die in einem Distrikt von Dorf zu Dorf reisten und der Landbevölkerung das Tanzen beibrachten. Gruppentänze wurden von diesen Meistern erfunden, deren Standard sehr hoch war. Solotänze wurden in sehr hohem Ansehen gehalten und oft wurden Türen aus ihren Angeln genommen und auf den Boden gelegt, damit der Solist darauf tanzen konnte. Jeder  Dance Master hatte seinen eigenen Bezirk und griff nie über auf das Gebiet eines anderen  Masters . Wenn  Dance Master sich auf einem großen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Markt" title="Markt">Markt</a> trafen, forderten sie sich zu einem öffentlichen Wettkampf heraus (die ersten Wettbewerbe   Feis oder in der Mehrzahl  feiseanna genannt  waren geboren). Jeder  Dance Master hatte ein Repertoire an Schritten und kreierte von Zeit zu Zeit neue, so dass der Gewinner dieser öffentlichen Wettstreite der mit den meisten Schritten war.</p> <p>Die moderne Periode begann 1893, als die  Gaelic League gegründet wurde. Diese Gruppe ermutigte das Wiedererwachen irischer Kultur, einer Kultur, die die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vereinigtes_K%C3%B6nigreich_von_Gro%C3%9Fbritannien_und_Irland" title="Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Irland">Briten</a> über Jahrhunderte unterdrückt hatten. Das erste Céilí fand 1897 in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/London" title="London">London</a> statt, wo die heute so beliebten  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/C%C3%A9il%C3%AD_(Tanz)" title="Céilí (Tanz)" class="mw-redirect">Céilí</a>- oder  Figure Dances ihre Einführung bei einem größeren Publikum hatten. Das irische Wort  Céilí bezog sich ursprünglich auf eine Zusammenkunft von Nachbarn in einem Haus, um eine lustige Zeit mit Musizieren, Tanzen und Geschichtenerzählen zu verbringen. Heutzutage bezieht es sich auf einen informellen Tanzabend, bei dem Alt und Jung sich zusammen an Gruppentänzen erfreuen. Das Céilí lässt sich bis auf Zeiten vor der großen Hungersnot zurückverfolgen, als  Tanzen an der Wegkreuzung (Dancing at cross roads) ein populärer ländlicher Zeitvertreib war.</p> <p>1902 wurde das "Handbook of Irish Dances" von O Keeffe und O'Brien herausgegeben, das die Vielfalt der irischen Tänze beschreibt. Ein Großteil der beschriebenen Tänze wurde später von der irischen Tanzkommission als Céilítänze übernommen.</p> <p>1929 wurde die Irische Tanzkommission (An Cóimisiún lé rínci Gaelacha) gegründet, um Regeln für Unterricht, Werten und Wettbewerbe zu etablieren. Das Anliegen der Kommission war eine Standardisierung von zu vielen lokalen Unterschieden in Tanz, Musik, Kostümen und Regeln der Wettbewerbe.</p> <p>Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kost%C3%BCm" title="Kostüm">Kostüme</a> der heutigen Tänzer greifen die Kleidung der Vergangenheit auf, auch wenn die Designs immer moderner werden, mit Glitzer und leichteren Stoffen. Ursprünglich basieren die Trachten der Mädchen auf den Kleidern der Landfrauen, die 200 Jahre zuvor getragen wurden. Verziert sind diese Kleider lange Zeit mit handgestickten neokeltischen Motiven gewesen, heutzutage sehen die Kleider immer weniger traditionell aus, was an den auffälligen Farben und neuen Stoffen liegt. Dazu werden "Poodle Socks" (weiße Strümpfe, die ca. bis zur Mitte der Waden gehen) und von erwachsenen Frauen auch schwarze Strumpfhosen getragen. Dazu trägt "frau" oft eine lockige Perücke oder ein Haarteil (wig). Sehr selten werden die Haare im natürlichen Zustand getragen. Die Kleidung, die von Jungen und Männern getragen wird, ist etwas schlichter, aber scheint zeitlichen und/oder regionalen Moden unterworfen gewesen zu sein. Auf den ältesten Fotos (1902) tragen die Männer lange Hosen oder Kniebundhosen und später einen einfarbigen Kilt mit dazu passenden Kniestrümpfen und einem Jackett. Erst die bekannten Tanzshows nahmen auf das Kostüm Einfluss, so dass heute die meisten Männer wieder schwarze Hosen tragen. Männliche und weibliche Tänzer tragen heutzutage Hardshoes (auch "Heavies", "Hornpipes" genannt) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ghillies" title="Ghillies">Softshoes</a> ähnlich den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schl%C3%A4ppchen" title="Schläppchen">Balletschläppchen</a>.</p> <p>In heutiger Zeit gibt es viele Organisationen, die irischen Tanz verbreiten. Der Wettbewerb ist inzwischen ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens. Kinder, Jugendliche und Erwachsene messen sich in getrennten Wettbewerben um Titel und Preise. Es gibt Gruppen- und Solowettbewerbe, bei denen Tänzer(innen) in Altersgruppen eingeteilt werden. Der weltweite Erfolg von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Riverdance_%E2%80%93_The_Show" title="Riverdance  The Show">Riverdance</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lord_of_the_Dance" title="Lord of the Dance">Lord of the Dance</a> brachte den irischen Tanz auf die internationalen Bühnen. Tanzschulen auf der ganzen Welt sind gefüllt mit Schülern, die diesen modernen Tanzstil erlernen möchten.</p> <h2><span class="mw-headline" id="Tanzstile">Tanzstile</span></h2> <p><img src="../../32/p/shamrock.jpg" height=291 width=202 vspace=10 hspace=10 alt="Shamrock Dancer" align=right> Bedingt durch die irische Geschichte gibt es neben dem Tanzsport verschiedene - mehr oder minder- traditionelle Volkstanzstile:</p> <ul> <li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Set_Dance" title="Set Dance">Set Dance</a></li> <li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/C%C3%A9il%C3%AD_(Tanz)" title="Céilí (Tanz)" class="mw-redirect">Céilí Tanz</a></li> <li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sean_n%C3%B3s_dance" title="Sean nós dance">Sean nós dance</a> - Steptanz aus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Connemara" title="Connemara">Connemara</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Munster_(Irland)" title="Munster (Irland)">Munster</a></li> <li>Showtanz wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lord_of_the_Dance" title="Lord of the Dance">Lord of the Dance</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Riverdance_%E2%80%93_The_Show" title="Riverdance  The Show">Riverdance</a>, ...</li> <li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cape_Breton" title="Cape Breton" class="mw-redirect">Cape Breton</a>-Step Dance (vermutlich eine frühe Form Iro-Schottischen Tanzes)</li> </ul> <h2><span class="mw-headline" id="Tanzschuhe">Tanzschuhe</span></h2> <p>Prinzipiell wurde und wird in Irland in normalen Straßenschuhen getanzt, wobei wegen der großen Armut der Bevölkerung früher auch barfuß getanzt wurde. Im Wettbewerbstanz unterscheidet man beim Irish Dance zwischen  Heavy Shoes und  Soft Shoes :</p> <h3><span class="mw-headline" id="Heavy_Shoes">Heavy Shoes</span></h3> <p>Die Heavy Shoes (Irish Step Shoes, Hard Shoes, Hornpipe Shoes, Jig Shoes) werden für die "Solo Set Dances" und Solo Harshoe Dances (Heavy Jig /Hornpipe) benutzt. Dies sind Tänze zu festgelegten Melodien. Die Schuhe haben eine spezielle Erhöhung an den Absätzen. An den Unterseiten der Schuhsohle sind unter den Zehenspitzen die sogenannten "Tips" und unter den Absätzen die sogenannten "Heels" angebracht. Diese heute meist aus Kunststoffen wie beispielsweise <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Glasfaserverst%C3%A4rkter_Kunststoff" title="Glasfaserverstärkter Kunststoff">glasfaserverstärktem Kunststoff</a> bestehenden Teile sind zusammen mit dem Boden die Klangerzeuger. Sie waren früher entweder aus gehärtetem Leder, hartem Holz oder Holz mit Nägeln. Es gibt auch unterschiedliche Arten von Heels. In Irland beginnen viele Kinder mit "Einfach-Heels", die nach unten hin gerade oder konisch verlaufen. Die neueste Entwicklung ist der "Bubbleheel", der eine bauchige Form aufweist und die peitschenknallartigen "Clicks" (Back Clicks und Front Clicks) mit den Heels enorm vereinfacht. Bubbleheels sind bei Wettkämpfen jedoch nicht zugelassen. Erlaubt sind jedoch "Click Heels", die nur auf der Innenseite eine Beule aufweisen.</p> <h3><span class="mw-headline" id="Soft_Shoes">Soft Shoes</span></h3> <p>Die Soft Shoes (Light Shoes, Dance Pumps, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ghillies" title="Ghillies">Ghillies</a>, Brigadoons) werden von Damen für die geräuschlosen Tänze, die sogenannten Soft-Shoe-Dances oder Light Dances, verwandt. Frauen tragen hier leichte, ballettähnliche Schuhe (Dance Pumps) aus Leder. Von Jungen werden Soft Shoes nur bis zum Alter von max. 11 Jahren getragen, anschließend kommen bei den Jungen und Herren Reel Shoes (Boys Reel Shoes) zum Einsatz, welche einen Absatz besitzen und ein den Heavy Shoes ähnliches Aussehen besitzen. Im Unterschied zu Heavy Shoes besitzen Reel Shoes keine "Tips" (meistens handelt es sich um dieselben Hard Shoes, jedoch ohne Tips).</p> <IMG SRC="../../30/p/elphin.jpg" ALT="Elphin & Deirin De" height=216 width=288 hspace=10 vspace=10 align=left> <h2><span class="mw-headline" id="Organisation">Organisation</span></h2> <h3><span class="mw-headline" id=".C3.9Cber_die_Tanzkommissionen">Über die Tanzkommissionen</span></h3> <p>Die wenigsten, die auf Irish Dance stoßen, wissen wahrscheinlich, dass diese Tanzart ein streng reglementierter Wettkampfsport ist. Im Regelfall beginnt man mit 4 bis 5 Jahren, durchläuft 4 Stufen oder 12 Ränge (je nach Organisation) und setzt sich von den Wettkämpfen mit Mitte 20 zur Ruhe. All dies wird weltweit von mehreren Kommissionen und Dachverbänden überwacht, kontrolliert und reglementiert. Der einflussreichste dieser Verbände  und weltweit am häufigsten vertreten  ist die  Irish Dance Commision , auf Gälisch  An Coimisiún le Rinci Gaelacha (CLRG / An Com) . Es handelt sich dabei nicht, wie oft fälschlich angenommen, um eine Organisation von Tanzlehrern, sondern um eine Regelkommission der 1893 gegründeten  Gaelic League , einer Organisation zur Förderung der irischen Sprache, die den Tanz als Transportmittel für die Verbreitung des irischen Gälisch nutzbar machen sollte. An Coimisiún, die selbst nur aus etwa 80 ernannten Funktionären besteht, unterstehen jedoch mehrere Regionalorganisationen von Tanzlehrern und Wertungsrichtern. Als sich die Gründungsmitglieder (Tomas O Fairleacheallaigh (O´Farrely) starb erst 2005) 1929 zum ersten Mal trafen und ihre Regeln diskutierten, konnte keiner ahnen, was daraus einmal werden würde. An Coimisiún war nicht die erste Organisation, die Leitfäden und Regeln für Lehrer und Wertungsrichter herausbrachte, aber sie konnte durch Zwangsmaßnahmen und Boykotte ihre Auffassungen bis etwa 1950 in Irland durchsetzen. Dazu gehörte auch die Ausrottung vieler als  nicht irisch genug angesehener traditioneller irischer Tänze wie der Sets, die durch 30 zum Teil fabrizierte sogenannte  Nationaltänze ersetzt wurden, veröffentlicht im heute noch gültigen Handbuch für Céilítänze (<i><a href="http://www.rinceoiri.cz/cz/gallery/File/Thirty-Popular-Figure-dances.doc" class="external text" rel="nofollow">Ár Rincí Fóirne-(DOC-Download)Thirty Popular Céilí Dances</a></i>]). 1969 veranstaltete An Coimisiún erstmals Weltmeisterschaften und hob den irischen Tanz damit auf eine internationale Stufe.</p> <h3><span class="mw-headline" id="Vereine_und_Gruppierungen">Vereine und Gruppierungen</span></h3> <p>1968 trennte sich eine Reihe der Tanzlehrer von der Kommission und gründeten ihren eigenen Dachverband:  An Comhdháil na Muintéori le Rinci Gaelach  the Body of Teachers of Irish Dance oder kurz  An Comhdháil genannt. Heute ist diese zweitgrößte Organisation genauso anerkannt wie die Kommission (nur als Beispiel: die Originalchoreographien des Riverdance-Spektakel kamen von An Comhdháil), verzeichnet über 360 Lehrer weltweit und veranstaltet große Turniere, die vergleichbar denen der Kommission sind. Noch etwas kleinere Vereinigungen sind  Cumann Rince Naisiunta  National Dance Club (CRN),  Cumain Rince Gaelacha (CRG) und  Cumann Rince Dea Mheasa (CRDM). Besonders aktiv in Deutschland sind jedoch die  World Irish Dance Association (WIDA) mit dem aus den Vereinigten Staaten ausgewiesenen Iren Sean Gavan und das  Irish Dancing Net (IDN), die gemeinsam über 90&#160;% der irischen Tanzwettbewerbsbewegung in Deutschland repräsentieren und 12 der 13 Wettbewerbe im traditionellen irischen Tanz hierzulande veranstalten. Während die meisten der genannten Verbände Berufsorganisationen sind, ist IDN ein allgemeiner Sport- und Kulturverband, in dem auch die Tänzer selbst Mitglieder sind. Die Struktur der W.I.D.A kann durch öffentliche Angaben nicht nachvollzogen werden, insbesondere ist unklar, wie die nicht unerheblichen Gewinne etwa im sechstelligen Bereich pro Jahr verwendet bzw. abgeschöpft werden. Diese Gruppen, insbesondere die W.I.D.A, erwecken zwar zum Teil den Anschein eines gemeinnützigen Vereins nach deutschem Recht. Ein solcher gemeinnütziger Verein hat neben dem kulturellen Zweck auch die Auflage, keine Gewinne zu machen. Von der W.I.D.A ist bekannt, dass mit den Wettbewerben vergleichbar hohe Gewinne erwirtschaftet werden. Dagegen sind allerdings weder Mitgliederversammlungen noch eine ordnungsgemäße Satzung oder ein Rechenschafts- oder Kassenbericht bekannt. Eigenartig erscheint auch der Umstand, dass die Tänzer nicht nur hohe Startgelder zu entrichten haben, sondern von ihnen auch noch zusätzlich in erheblichem Umfang unentgeltliche Arbeit und (Vor-)Finanzierung von Wettbewerben erwartet wird, während sie von den Überschüssen der von ihnen als örtliche Tanzgruppe durchgeführten Wettbewerbe offenbar keinen Anteil zu erwarten haben.</p> <p><br /></p> <h2><span class="mw-headline" id="Pr.C3.BCfungen_f.C3.BCr_Lehrer_bei_.E2.80.9EAn_Coimisi.C3.BAn.E2.80.9C">Prüfungen für Lehrer bei  An Coimisiún </span></h2> <p><img src="../../33/p/marie.jpg" height=233 width=310 border=0 hspace=10 vspace=10 alt="Clan Ranald & Marie McTague, Irish Spring Festival 2007" align=right> 1. Fach: Ceilí Teaching  der zu prüfende Kandidat muss einen bis zwei der 30 offiziellen Gruppentänze einer Gruppe Kinder beibringen. 70&#160;% müssen erreicht werden.</p> <p>2. Fach: Solo Teaching  der zu prüfende Kandidat muss einem bis zwei Kindern einen Schritt in Softshoes und einen in Stepschuhen beibringen, wobei der Prüfungsausschuss den Schwierigkeitsgrad kurz vorher festlegt. 70&#160;% müssen erreicht werden.</p> <p>3. Fach: Schriftliche Prüfung - der zu prüfende Kandidat muss einen 2-stündigen schriftlichen Test über die 30 offiziellen Gruppentänze absolvieren. 70&#160;% müssen erreicht werden.</p> <p>4. Fach: Musikprüfung  der zu prüfende Kandidat muss 19 der 30 offiziellen Set Tänze in Timing und Anzahl der Takte erkennen, außerdem noch je einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reel" title="Reel">Reel</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jig" title="Jig">Jig</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jig" title="Jig">Slip Jig</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jig" title="Jig">Single Jig</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hornpipe_(Tanz)" title="Hornpipe (Tanz)">Hornpipe</a>. 70&#160;% müssen erreicht werden.</p> <p>5. Fach: Praktischer Test in Solotanz  der zu prüfende Kandidat muss vorher in einer Liste 9 der 30 offiziellen Settänze  3 in Jig Timing, 3 in Hornpipe Timing und einen nach Wahl  angeben, die er selber vortanzen kann, außerdem muss er fähig sein, mindestens zwei der vier traditionellen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Set_Dance" title="Set Dance">Solo-Settänze</a> vorzuführen. Weiterhin wird der zu prüfende Kandidat aufgefordert werden, je zwei Steps in Softshoes und in Stepschuhen zu Reel, Jig, Single Jig, Slip Jig, Treble Jig und/oder Hornpipe Musik vorzutanzen. 75&#160;% müssen bei diesem Test erreicht werden.</p> <p>Sollte der zu prüfende Kandidat in einem Test unter 70 bzw. 75&#160;% aber über 50&#160;% fallen, so ist es ihm erlaubt, diese Prüfung zu einem späteren Zeitpunkt zu wiederholen, sofern er das möchte. Fällt ein zu prüfender Kandidat jedoch in einem Fach auf 50&#160;% oder unter 50&#160;%, so muss er alle 5 Fächer zu einem späteren Zeitpunkt wiederholen, sofern er dies wünscht.</p> <h2><span class="mw-headline" id="Musiktheorie">Musiktheorie</span></h2> <p>Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jig" title="Jig">Jig</a> (irisch: Port) ist irischen Ursprungs, so dass man annehmen kann, dass viel alte Jig-Melodien von irischen Musikern komponiert wurden. Es wird weiterhin angenommen, dass <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reel" title="Reel">Reel</a> (irisch: Cor) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hornpipe_(Tanz)" title="Hornpipe (Tanz)">Hornpipe</a> (irisch: Cornuphiopa) aus England bzw. Schottland nach Irland kamen. Reels, Jigs und Hornpipes sind sich ähnlich in der Struktur. Normalerweise beinhaltet eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Melodie" title="Melodie">Melodie</a> zwei Teile von je acht <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Takt_(Musik)" title="Takt (Musik)">Takten</a> (A- und B-Teil). Jede Melodie wird zweimal gespielt, so dass ein Durchgang des Stückes 2 × 16 Takte = 32 Takte ergibt. Diese 32 Takte werden normalerweise erneut wiederholt. Danach wechseln die Musiker in eine neue Melodie, die nach demselben Muster gespielt wird.</p> <p>Man kann folgende <b>Rhythmen</b> unterscheiden:</p> <ul> <li>Single Jig im 6/8-Takt gespielt</li> <li>Light Jig im 6/8 Takt gespielt</li> <li>Treble Jig im 6/8-Takt gespielt, meist langsamer als obige (wird in Hardshoes getanzt)</li> <li>Slip Jig im 9/8-Takt gespielt</li> <li>Slides, für Set-Tänze im 12/8-Takt gespielt, ist ein schnell gespielter Single Jig</li> <li>Reel im 4/4-Takt gespielt</li> <li>Hornpipe im 4/4- oder 2/4-Takt gespielt, können auch als langsame Reels bezeichnet werden, der Melodiebogen ist punktierter gespielt.</li> <li>Polka, im 2/4-Takt gespielt, wird schneller als  normale Polkas gespielt und ist  wie Slides  beliebt für Set-Tänze wie  Kerry Polka Set .</li> </ul> <h2><span class="mw-headline" id="Tanztheorie">Tanztheorie</span></h2> <img src="../../35/p/dunaengus2.jpg" width=320 height=240 hspace=10 vspace=10 alt="Dun Aengus, Folk in der Burg, Salzgitter, 2008" align=left> <ul> <li>Single Jigs: Soft-Shoe-Tanz mit Soloschritten</li> <li>Double Jigs: in Softshoes: die ganz normalen als Light Jig bekannten Tänze mit Soloschritten; in Hardshoes: schnelle Steppschritte zu etwas langsamerer Jig-Musik (auch als Heavy Jig bekannt).</li> <li>Heavy/Treble Jigs: in Hard Shoes: schnell getanzte Steppschritte zu sehr langsamer Jig-Musik.</li> <li>(Double) Reels: in Soft Shoes: die ganz normalen Reel-Tänze mit Soloschritten; in Hard Shoes: die aus den Shows beliebten schnellen Steppschritte.</li> <li>Slow Hornpipes: in Hard Shoes: schwere, schnelle Schritte zu langsamer Musik. Meist ab Intermediate-Stufe</li> <li>Fast Hornpipes: in Hard Shoes: leichte, langsame Schritte zu schneller Musik für Beginners bis Primary-Stufe.</li> <li>Slip Jigs: meist nur von Frauen und Mädchen getanzte Soloschritte in Soft Shoes (werden nun aber auch von Männern und Jungs praktiziert)</li> <li>Hop Jigs: schnelle Slip Jigs</li> <li>Traditionals: unter Traditionals versteht man sowohl traditionelle Schritte  d. h. Step- oder Soft-Shoe-Schritte, die jeder Tänzer beherrscht  als auch die vier alten Set-Tänze.</li> </ul> <p><b>Set</b>: das Wort Set hat im Irish Dance gleich vier Bedeutungen:</p> <ul> <li>1. Set of Tunes  eine Zusammenstellung von Melodien gleichen Rhythmus.</li> <li>2. Set of Dancers  Aufstellung von Tänzern, die für einen Tanz benötigt werden.</li> <li>3. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Set_Dance" title="Set Dance">Set Dance</a>  die alten, von der franz. Quadrille abstammenden Vier-Paar-Volkstänze.</li> <li>4. Traditional (Solo) Set Dance  traditionelle und nicht-traditionelle Stepptänze zu festgelegten Melodien.</li> </ul> <p>"Traditional Set Dance" bedeutet: Stepptänze, deren Schritte seit Generationen zu einer bestimmten Musik festgelegt sind. Bis auf kleinere Schritt Variationen sehen und klingen alle traditionellen Sets gleich bzw. müssen gleich klingen. Beispiele für traditionelle Sets sind:</p> <ul> <li><i>St. Patrick s Day</i>  Jig Set im 6/8 Takt</li> <li><i>Blackbird</i>  Hornpipe Set im 2/4 Takt</li> <li><i>Garden of Daisies</i>  Hornpipe Set im 4/4 Takt</li> <li><i>Job of journey work</i>  Hornpipe Set im 4/4 Takt.</li> <li><i>King of the Fairies</i>  Hornpipe Set im 4/4 Takt</li> </ul> <p><img src="../p/jordan.jpg" width=203 height=276 border=0 alt="Kieran Jordan" align=right vspace=10 hspace=10> <b>Non Traditional oder Open/Modern Set Dances</b>: Zu diesen Melodien kreieren Tanzlehrer ihre eigenen Schrittkompositionen und greifen den Klang der Musik auf. Die 26 non trad. Set Dances sind:</p> <ul> <li>Im Double Jig Timing:</li> </ul> <dl> <dd>Blackthorn Stick; Drunken Gauger /Sailor; Humours of Bandon; Jockey to the fair; Orange rouge; Planxty Drury; Rub the bag; 3 Sea Captains; Hurling boys; Hurry the jug; Madame Bonaparte; Miss Brown s fancy; Is the big man within(Jig/Slip Jig Timing)</dd> </dl> <ul> <li>Im Hornpipe Timing:</li> </ul> <dl> <dd>Downfall of Paris; Lodge road; King of the fairies; Planxty Davis; Rodney s glory; Ace and deuce of Pipering; Bonaparte s retreat; The Hunt; Piper through the meadow straying; White blanket; Kilkenny races; Youghal harbour; Rambling rake</dd> </dl> <ul> <li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/C%C3%A9il%C3%AD_(Tanz)" title="Céilí (Tanz)" class="mw-redirect">Céilí (Tanz)</a>: Das Wort Céilí ist Irish (irisch-gälisch) und bedeutet  Zusammenkunft .</li> </ul> <dl> <dd>Früher wurde damit ein Treffen zu Musik, Gesang und Tanz in einem Nachbarhaus bezeichnet. Heute ist dieser Begriff eher gebräuchlich für offizielle Tanzabende in größeren Hallen, bei denen Alt und Jung zusammen die sogenannten Céilí- und Settänze  die eigentlichen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gesellschaftstanz" title="Gesellschaftstanz">Gesellschaftstänze</a> in Irland  tanzen.</dd> </dl> <ul> <li>Figure Dances:</li> </ul> <dl> <dd>Figure Dances sind von Tanzlehrern eigens kreierte Gruppentänze mit vielen Bewegungen / Figuren und bis zu 16 Tänzer/innen.</dd> </dl> <h2><span class="mw-headline" id="Irish_Dance_Shows">Irish Dance Shows</span></h2> <p><table align="right" cellpadding=5 border=5 bgcolor="#ffebcd" bordercolor="#FFF2E6"><tr><td valign=top> <h2><span class="mw-headline" id="Siehe_auch">Siehe auch</span></h2> <ul> <li><b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Irish_Tap_Dancers" title="Liste von Irish Tap Dancers">Liste von Irish Tap Dancers</a></b></li> </ul> </td></tr></table> <ul> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Celtic_Tiger" title="Celtic Tiger">Celtic Tiger</a>, Celtic Fusion, Dancing on Dangerous Ground, Dance Masters, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Feet_of_Flames" title="Feet of Flames">Feet of Flames</a>, Flames of the Dance, Gaelforce Dance, Heart of Ireland, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lord_of_the_Dance" title="Lord of the Dance">Lord of the Dance</a>, Magic of the Dance, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Riverdance_-_The_Show" title="Riverdance - The Show" class="mw-redirect">Riverdance</a>, Ragús, Rhythm of the Dance, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Siamsa_tire" title="Siamsa tire">Siamsa tire</a>, Spirit of the Dance, Spirits of Ireland, The World Of Celtic Mystery, To Dance on the Moon </ul> <h2><span class="mw-headline" id="Irish_Dancers">Irish Dancers</span></h2> <ul> Michael Flatley, Colin Dunne, Jean Butler, Bernadette Flynn - O'Keene, Michael Donnellan, Sarah Clark, Annemarie Cunningham, Gillian Norris, Aidan Garvey, Deborah Whelan </ul> <p><center><h1>Sean n&oacute;s dance</h1></center> <p><img src="../../40/p/mulkerrin.jpg" width=269 height=202 border=0 alt="The Mulkerrin Brothers" align=left vspace=10 hspace=10> <b>Sean nós dance</b> ist traditioneller <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Irland" title="Irland">irischer</a> Solotanz alten Stiles. Er ist die ursprüngliche Tanzform des modernen irischen Steptanzes der durch Shows wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lord_of_the_Dance" title="Lord of the Dance">Lord of the Dance</a> allgemein bekannt wurde. Sean nós bedeutet in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Irische_Sprache" title="Irische Sprache">irischen Sprache</a> "alter Stil" und beinhaltet außer dem Tanz noch den Sean nós Gesang. Beide Aktivitäten werden heute insbesondere in den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gaeltacht" title="Gaeltacht">Gaeltacht</a> im Westen Irlands gepflegt. Obwohl durch die Lebendigkeit des Sean nós dance Übergangsformen existieren, kann man grob in einen Tanzstil aus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Connemara" title="Connemara">Connemara</a> bzw. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Munster_(Irland)" title="Munster (Irland)">Munster</a> einteilen.</p> <h2><span class="mw-headline" id="Irischer_traditioneller_Tanz">Irischer traditioneller Tanz</span></h2> <p><table align="right" width=260 cellpadding=5 border=5 bgcolor="#ffebcd" bordercolor="#FFF2E6"><tr><td valign=top> <h2><span class="mw-headline" id="Literatur">Literatur</span></h2> <font size=-1><ul> <li>Helen Brennan: <i>The Story of Irish Dance</i>. Mount Eagle Publications Ltd., 1999, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/0863222447" class="internal mw-magiclink-isbn">ISBN 0-86322-244-7</a></li> <li>John Cullinane: <i>Aspects of the History of Irish Céilí Dancing</i>. The Central Remedial Clinic, Clontarf, Dublin 3, 1998, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/0952795221" class="internal mw-magiclink-isbn">ISBN 0-9527952-2-1</a></li> <li>An Coimisiún le Rincí Gaelacha: <i>Ár Rincí Fóirne-Thirty Popular Céilí Dances</i>. Westside Press, 2003</li> <li>J. G. O' Keeffe, Art O' Brien: <i>A Handbook of Irish Dances, 1. Edition</i>. O'Donoghue &amp; Co., 1902</li> <li>Michael Tubridy:<i>A Selection of Irish Traditional Step Dances</i>. Brooks Academy, 1998, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/0953363708" class="internal mw-magiclink-isbn">ISBN 0-95336-370-8</a></li> <li>Wiltrud Werner: <i>Tänze aus Irland</i>. Dieter Balsies Verlag, Kiel, 1997, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3925594477" class="internal mw-magiclink-isbn">ISBN 3-925594-47-7</a></li> <li>Frank Whelan: <i>The Complete Guide to Irish Dance</i>, Appletree Press Ltd, 2000, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/0862818052" class="internal mw-magiclink-isbn">ISBN 0-86281-805-2</a></li> </ul></font> </td></tr></table> Die bekannteste Form des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Irish_Dance" title="Irish Dance">irischen Tanzes</a> ist der wettbewerbsorientierte irische <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stepptanz" title="Stepptanz">Stepptanz</a>. Andere populäre Formen des irischen Tanzes sind das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ceili_Dancing" title="Ceili Dancing" class="mw-redirect">Ceili Dancing</a> und insbesondere der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Set_Dance" title="Set Dance">Settanz</a>.</p> <h2><span class="mw-headline" id="Sean_n.C3.B3s_dance">Sean nós dance</span></h2> <p>Sean nós Tanz ist charakterisiert durch seine bodennahen Fußbewegungen, die freie Beweglichkeit der Arme und das der Musik angepasste <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rhythmus_(Musik)" title="Rhythmus (Musik)">rhythmische</a> aufstampfen (Battering) der Füße. Üblicherweise tanzt zu einer Melodie nur eine Person bzw. wechseln sich während eines Musikstückes mehrere Tänzer ab. Sogar wenn mehrere Tänzer gleichzeitig tanzen, besteht zwischen ihnen kein physischer Kontakt. Durch die freie Form des Tanzes besteht keine Notwendigkeit einer einstudierten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Choreographie" title="Choreographie" class="mw-redirect">Choreographie</a> und spontane Tanzschritte werden als normal erachtet. Lediglich bei Wettkämpfen oder Tanzworkshops tanzen mehrere Tänzer nach einer vorher einstudierten Choreographie gleichzeitig.</p> <table bgcolor="#ffebcd" align=center width=560 cellpadding=10 border=20 bordercolor="#FFF2E6"> <tr><td> <img src="../../35/p/wiki.jpg" width=128 height=96 border=1 alt="" align=right hspace=10> <img src="../../35/p/gnu.gif" width=100 height=98 border=1 alt="" align=left hspace=10> <font size=-1><i> Aus <a href="http://de.wikipedia.org">Wikipedia, der freien Enzyklopädie</a> [<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stepptanz">http://de.wikipedia.org/wiki/Stepptanz</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Irish_Dance">http://de.wikipedia.org/wiki/Irish_Dance</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sean_n%C3%B3s_dance">http://de.wikipedia.org/wiki/Sean_n%C3%B3s_dance</a>]. Ihr Inhalt steht unter der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:GNU_Free_Documentation_License">GNU-Lizenz für freie Dokumentation</a>.<br><br> Stand: Februar 2010. </i></font></td></tr> </table> <p><font size=-1><b>Photo Credits:</b><i> (1) <a HREF="http://www.randymillerprints.com/NEFRbook.htm">New England Fiddler's Repertoire</a>, (9) <a HREF="http://www.myspace.com/themulkerrinbrothers">The Mulkerrin Brothers</a> (from website); (2) <a HREF="http://www.shamrock-dance.de/">Dancing Maids</a> (by <a HREF="http://www.folkfruehling.de">Folkfrühling Venne</a>); (3) <a HREF="http://www.leventdunord.com">Le Vent du Nord</a> (by The Mollis); (4) Shamrock Dancers, (5) <a HREF="http://www.elphin.art.pl">Elphin</a> & <a HREF="http://www.deirinde.de">Déirin Dé</a>, (7) <a HREF="http://www.dunaengus.de">Dun Aengus</A> (by Walkin' T:-)M); (6) Clan Ranald & Marie McTague (by <a href="http://www.musiccontact.com">Rainer Zellner</a>); (8) <a HREF="http://www.kieranjordan.com/">Kieran Jordan</a> (press photo); (10) GNU Logo (by <a href="http://www.gnu.org/">GNU Project</a>); (11) Wikipedia Logo (by <a href="http://de.wikipedia.org">Wikipedia</a>). </i></font> <br><br> <hr color="#ff0000"> <p><table align="center" bgcolor="#ffebcd" cellpadding=20 border=5 bordercolor="#FFF2E6"> <tr><td> <p><center> <font size=4> <a HREF="index.html#up">Zurück zum FolkWorld-Inhalt</a><br> <a HREF="../e/index.html#up">Zur englischen FolkWorld</a> </font> </center> </td></tr> </table> <p> <font size=-1>&#169; <a HREF="../../fw/staff.html">The Mollis</a> - Editors of <font face="Maiandra GD">FolkWorld</font>; Published 03/2010</font> <p><FONT FACE="Arial" SIZE=-2>All material published in FolkWorld is &#169; The Author via FolkWorld. Storage for private use is allowed and welcome. Reviews and extracts of up to 200 words may be freely quoted and reproduced, if source and author are acknowledged. For any other reproduction please ask the Editors for permission. Although any external links from FolkWorld are chosen with greatest care, FolkWorld and its editors do not take any responsibility for the content of the linked external websites. </font> <hr color="#0000CD"> <CENTER> <FONT FACE="Arial" SIZE=-2>FolkWorld - Home of European Music</FONT><BR> <A HREF="http://www.folkworld.eu/"><IMG SRC="../../p/fw.jpg" WIDTH="360" HEIGHT="54" BORDER="0" ALT="FolkWorld Home"></A> <BR> <FONT FACE="Arial" SIZE=-2>Layout &amp; Idea of FolkWorld &#169; <a HREF="../../fw/staff.html">The Mollis</a> - Editors of FolkWorld</FONT> </CENTER> </body> </html>